- Artikel-Nr.: SW1001419
VW Audi Seat Skoda CGG 1.4 MPI Austauschmotor – generalüberholt
Generalüberholter CGG 1.4 MPI Austauschmotor für passende Klein- und Kompaktwagen des Volkswagen-Konzerns.
Wichtig: CGG bezeichnet eine Motorcodegruppe. Vollständigen Motorkennbuchstaben und Fahrgestellnummer vor der Bestellung prüfen.
Technische Zuordnung
| Fahrzeuge | VW, Audi, Seat und Skoda Modelle mit 1.4 MPI – abhängig von vollständigem Motorcode und Fahrzeugausführung |
| Motorkennbuchstabe | CGG, vollständige Kennung vor Bestellung prüfen |
| Motor | 1.4 MPI Benzin |
| Hubraum | 1.390 cm³ |
| Leistung | je nach Untervariante etwa 80–86 PS |
| Motorbauart | Vierzylinder-Benzinmotor mit Saugrohreinspritzung |
| Zustand | generalüberholt |
| Lieferumfang | Motor ohne Anbauteile |
| Verkaufsart | im Austausch gegen Altteil |
Umfang der Generalüberholung
Der Motor wird vollständig zerlegt, gereinigt und fachgerecht geprüft. Zylinder, Kolben, Kurbelwelle, Lagerstellen, Zylinderkopf und Ventiltrieb werden vermessen. Erforderliche Bearbeitungsschritte sowie der Austausch notwendiger Dichtungen und Verschleißteile erfolgen abhängig vom Zustand. Der Zusammenbau erfolgt nach Herstellervorgaben.
Vor dem Einbau prüfen
- Turbolader und Ölversorgung entsprechend der Ausführung prüfen.
- Injektoren, Hochdruckpumpe und Kraftstoffsystem prüfen.
- Ansaugung, Ladeluftkühler und Leitungen reinigen.
- Ölkühler und Ölfiltergehäuse auf Rückstände kontrollieren.
- EGR, DPF und Abgassystem entsprechend der Ausführung prüfen.
- Kühlkreislauf, Thermostat und Wasserpumpe prüfen.
Lieferumfang
Geliefert wird der generalüberholte Motor ohne Anbauteile. Ansaugung, Einspritzanlage, Generator, Klimakompressor und weitere Anbauteile sind nicht enthalten, sofern nichts anderes schriftlich vereinbart wurde.
Altteil und Versand
Der Preis gilt im Austausch gegen ein vollständiges und überholungsfähiges Altteil. Hin- und Rückversand kann durch unsere Spedition organisiert werden.
Motor- und fahrzeugspezifische Hinweise
Der CGG gehört zu den Saugbenziner-Varianten. Vor dem Einbau sind Drosselklappe, Ansaugsystem, Einspritzventile, Zündanlage und Kurbelgehäuseentlüftung zu prüfen. Abweichende Softwarestände oder eine andere vollständige Motorkennung können die Verwendbarkeit ausschließen.
Hinweise zum fachgerechten Einbau
Der Einbau muss durch eine Fachwerkstatt erfolgen. Vor der Montage sind alle vom bisherigen Motorschaden betroffenen Systeme gründlich zu reinigen und zu prüfen. Verunreinigte oder beschädigte Anbauteile können auch einen fachgerecht instand gesetzten oder geprüften Motor innerhalb kurzer Zeit erneut beschädigen.
Öl- und Kühlkreislauf, Ansaugung, Ladeluftsystem und Abgaswege müssen frei von Metallabrieb, Ölresten und sonstigen Rückständen sein. Filter, Dichtungen und vorgeschriebene Betriebsstoffe sind zu erneuern. Herstellervorgaben zu Anzugsdrehmomenten, Füllmengen und Freigaben müssen eingehalten werden.
Ölversorgung und Turbolader
Ölpumpe, Ölkühler, Ölfiltergehäuse sowie Ölzu- und Ölrücklaufleitungen sind zu kontrollieren. Bei einem Vorschaden mit Metallabrieb müssen betroffene Komponenten ersetzt oder fachgerecht gereinigt werden. Ein vorhandener Turbolader darf nur übernommen werden, wenn seine Funktion und Ölversorgung eindeutig geprüft wurden.
Kraftstoff- und Einspritzsystem
Injektoren, Kraftstoffleitungen, Tank, Filter und Hochdrucksystem müssen geprüft werden. Fehlerhafte Einspritzwerte, Späne oder Verunreinigungen sind vor dem ersten Motorstart vollständig zu beseitigen.
Kühlung und Abgasanlage
Thermostat, Wasserpumpe, Kühler und Leitungen müssen einwandfrei arbeiten. EGR, DPF, Katalysator und gegebenenfalls SCR/AdBlue-System sind auf Verstopfung, zu hohen Abgasgegendruck und gespeicherte Fehler zu prüfen.
Erste Inbetriebnahme
- Motor mit freigegebenem Motoröl und neuer Filterpatrone befüllen.
- Öldruck vor dem ersten Start ohne Kraftstoffeinspritzung aufbauen.
- Kühlkreislauf fachgerecht befüllen und vollständig entlüften.
- Nach dem Start Öldruck, Geräusche, Temperaturen und Dichtheit kontrollieren.
- Fehlerspeicher und Messwerte prüfen sowie Probefahrt und Nachkontrolle durchführen.
Altteilrückgabe und Transport
Das Altteil muss innerhalb von 30 Tagen vollständig, ölfrei und transportsicher auf einer Palette bereitgestellt werden. Es muss grundsätzlich überholungsfähig sein. Abholung und weitere Einzelheiten richten sich nach der Auftragsbestätigung.
Weitere häufige Fragen
Welche Daten werden zur Prüfung benötigt?
Wir benötigen mindestens den vollständigen Motorkennbuchstaben, die Motornummer, die Leistung in kW/PS und die Fahrgestellnummer.
Wer darf den Motor einbauen?
Der Einbau muss durch eine Fachwerkstatt erfolgen und nachvollziehbar dokumentiert werden.
Welche Teile müssen vor dem Einbau geprüft werden?
Alle übernommenen Anbauteile sowie Öl-, Kraftstoff-, Kühl-, Ansaug- und Abgassysteme.
FAQ
Passt das Angebot zu jedem Fahrzeug dieser Motorfamilie?
Nein. Vollständiger Motorkennbuchstabe, Motornummer und Fahrgestellnummer müssen übereinstimmen.